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Was
ist Psychiatrie?
Seelenheilkunde; Fachgebiet der Medizin, das alle Maßnahmen zur Diagnose,
nichtoperativen Behandlung, Vorbeugung, Rehabilitation und
lebensbegleitenden Versorgung von Patienten mit psychischen Störungen
umfasst. Teilgebiete der Psychiatrie sind unter anderem Psychopathologie,
Psychotherapie, Pharmakopsychiatrie, biologische Psychiatrie, forensische
Psychiatrie, Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Sozialpsychiatrie bzw.
Gemeindepsychiatrie. Die biologische Psychiatrie ist dabei das Teilgebiet
der Psychiatrie, das sich mit den körperlichen Entstehungsbedingungen
(z.B. hirnorganischen Veränderungen sowie genetische, hormonelle,
vegetative u. Stoffwechselstörungen) und den unter Umständen daraus
resultierenden Behandlungskonsequenzen befasst; die Psychopathologie die
Lehre von den psychischen Erlebnis- u. Handlungsmöglichkeiten des
Menschen, sofern diese als abweichend oder krankhaft angesehen werden;
umfasst Beschreibung, ursächliche Zuordnung und sinnhafte Bewertung der
Störungen von Bewusstsein, Denken, Orientierung, Affekt, Ich-Erleben,
Wahrnehmung, Antrieb, Persönlichkeit u. Verhalten unter Berücksichtigung
des körperlichen. Befundes und des sozialen u. kulturellen Kontexts. Ein
Diplom- Psychologe hat Psychologie studiert. Ein Psychiater hat Medizin
studiert und anschließend eine mehrjährige Facharztausbildung gemacht.
Psychiater wenden eine Reihe verschiedener Verfahren zur Bestimmung
seelischer oder geistiger Störungen an. An erster Stelle steht die
psychiatrische Befragung. Dabei wird die psychiatrische
Krankheitsgeschichte oder Anamnese des Patienten aufgenommen und sein
gegenwärtiger Geisteszustand ermittelt. Die psychiatrische Anamnese
liefert ein Bild der Persönlichkeit und der Eigenschaften des Patienten,
seiner Beziehungen zu anderen sowie früherer und derzeitiger Erfahrungen
mit psychiatrischen Problemen. All das schildert der Patient mit seinen
eigenen Worten (manchmal ergänzt durch Aussagen anderer
Familienmitglieder). Diese Bestandsaufnahme lässt sich mit der
körperlichen Eingangsuntersuchung in der Allgemeinmedizin vergleichen. Es
lassen sich daraus Aspekte der geistigen Funktionsfähigkeit des Patienten
entnehmen und einordnen. Oft ist zusätzlich eine körperliche Untersuchung
erforderlich. Auch Hinweise auf Stoffwechselstörungen schließ der
Psychiater im Rahmen seiner Diagnostik aus. Blutabnahmen und apparative
Untersuchungen wie Kernspintomographien und EEGs ergänzen den
Psychiatrischen Befund. Änderungen der Berufsbezeichnung sind immer wieder
im Gespräch. Dabei geht es darum ob hierdurch die Vorurteile, die manche
Menschen daran hindern einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen, so
abgebaut werden können.
Auch Neurologen
untersuchen psychiatrische Patienten auf organische Schädigungen und
Erkrankungen des Nervensystems.
Ein
Nervenarzt ist ein
Neurologe und Psychiater.
Was ist
Psychotherapie?Psychotherapie ist die Behandlung von
emotionalen, psychischen, psychosomatischen oder Verhaltensstörungen mit
psychotherapeutischen Methoden. Es geht dabei darum, die Ursachen, die
aufrechterhaltenden Bedingungen, die zugrundeliegenden Konflikte oder
Lernerfahrungen zu erkennen und eine entsprechende neue Lernerfahrung,
Bewältigung oder Verhaltensänderung herbeizuführen.
Psychotherapeutische Medizin Der
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin setzt eine Ausbildung in
anerkannten Psychotherapieverfahren und eine entsprechende Erfahrung
voraus.Psychoanalyse ist ein
spezielles Psychotherapieverfahren, dessen Wirksamkeit in der Behandlung
spezieller Krankheitsbilder erprobt ist.
Nicht verwechseln mit den aufgeführten Fachbezeichnungen sollte man
die Berufsbezeichnung Psychologe. Ein Diplom- Psychologe hat Psychologie
studiert. Ein Psychiater hat Medizin studiert und
anschließend eine mehrjährige Facharztausbildung gemacht.
Beides beinhaltet keine Psychotherapieausbildung. Arbeitsfelder für
Psychologen sind beispielsweise auch die Auswertung von Tests bei
Bewerbungen oder Forschungen, die das gesunde Verhalten betreffen. Manche
Psychologen haben genauso wie ärztliche Psychotherapeuten nach ihrem
Studium eine Psychotherapie Ausbildung gemacht. War diese Ausbildung in
einem in der Krankenbehandlung erfolgreichen Therapieverfahren und ist ein
solcher Nachweis für das Verfahren erbracht, erhalten sie eine
Kassenzulassung. -Das bedeutet, für Sie daß die psychotherapeutische
Behandlung durch einen solchen Psychologen, wie beim Arzt, von der
Krankenkasse bezahlt wird. Da Psychologen keine medizinische Ausbildung
haben, sollte vorher eine ärztliche Untersuchung zum Ausschluß organischer
Ursachen Ihrer Beschwerden erfolgen. Nur für Verhaltenstherapie und
Psychoanalytisch orientierte Psychotherapien ein hinreichender
Wirksamkeitsnachweis in der Krankenbehandlung erbracht ist, werden auch
nur diese Behandlungen von der Kasse im Regelfall bezahlt. Hier gibt es
spezielle Ausnahmen. |
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Sollten Sie bei einem
Psychologen ohne Kassenzulassung auf eigene Kosten in Behandlung sein,
müssen Sie (was sonst die Kasse macht) dessen Qualifikation auch selbst
beurteilen.Auch andere Verfahren wie Gesprächstherapie nach Rogers,
Paartherapie oder Familientherapie können sinnvoll und wirksam sein,
obwohl sie nicht von der Krankenkasse übernommen werden.
Probleme der
Klassifikation (wie z.B. dem oben zitierten ICD) (psychiatrischer
Diagnosen, warum es hier großer Sorgfalt bedarf)
Eine Klassifikation ist mit dem
Verlust spezifischer, individueller
Information verbunden.
Die Verwendung von
Klassifikationskategorien führt mitunter ungerechtfertigt zu einer
Diagnose; Genau dann, wenn man
über das beobachtete Verhalten
hinausgeht, das an eine Diagnose erinnert und Teil einer
diagnostischen Kategorie ist und es vom Diagnositiker subjektiv ergänzt
wird (passend zur diagnostischen Kategorie gemacht wird),
obwohl für die ergänzten Merkmale keine Beobachtungen / Bestätigungen
vorliegen.
Klassifikationen können Menschen
stigmatisieren. Fatal sind stigmatisierende Effekte bei Fehl-
oder bloßen Verdachtsdiagnosen.
Klassifikationssysteme sind
vorwiegend kategorial und
widersprechen der Vorstellung einer
kontinuierlichen Entwicklung bzw. verschiedener Intensitäten einer
Störung oder auch kontinuierlicher Übergänge zwischen verschiedenen
Kategorien.
Warum man sie dennoch
braucht
Sie sollen Entscheidungsregeln für
deskriptive (beschreibende), möglichst interpretationsfreie Befunde geben.
Hieraus können z.B. Leitlinien für Diagnostik und Behandlung wie oben
entwickelt werden.
Die psychiatrische Forschung hat
in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Aus diesen
resultierten enorme Verbesserungen der Behandlungsmöglichkeiten.
Besipielsweise bei den Angststörungen und Zwangsstörungen waren diese erst
durch Verbesserung der Klassifikationen möglich..
In ihren neuesten Versionen (DSM-IV und ICD-10) wurde eine weitere
Angleichung und Übertragbarkeit der diagnostischen Kategorien angestrebt.
Gegenüber früheren Versionen beider Systeme wurde zunehmend
mehr auf die Verknüpfung der Diagnoseklasse mit ätiologische Annahmen
verzichtet . Dadurch ist von verschiedenen Schulrichtungen die selbe
Einteilung verwendbar. Damit werden auch deren Ergebnisse vergleichbar.
Immer mehr Wissen über
psychiatrische Krankheiten läßt vielen dieser Erkrankungen inzwischen gut
belegbare organische Grundlagen zuordnen. Der Unterschied zu körperlichen
Krankheiten ist viel kleiner, als die meisten Menschen vermuten. Auch bei
körperlichen Krankheiten wie der Zuckerkrankheit, dem Asthma oder dem
hohen Blutdruck spielen in der Behandlung Verhaltensmaßnahmen eine
wesentliche Rolle.
Im Gegensatz zu anderen
Therapieansätzen orientieren sich viele Autoren der tiefenpsychologischen
Verfahren nicht an gängigen Klassifikationssystemen wie der ICD-10 oder
dem DSM-IV. Demzufolge ist eine indikationsspezifische Therapie schwierig
und die Frage, ob für einen Patienten eine tiefenpsychologische Behandlung
hilfreich sein kann, wird häufig von persönlichkeitsbezogenen Merkmalen
abhängig gemacht, ( oft ist die Einstellung hier eher, daß der Patient
seine Krankheit ist, oder daß die Symptome wesentlicher zugehöriger Teil
seiner Persönlichkeit sind). Die Besonderheiten einzelner
Indikationsgebiete sind daher oft nur schlecht bei Therapie mit
anderen Verfahren vergleichbar. Eine Tatsache die den Verfahren
langfristig Wettbewerbsnachteile einbringen wird.
Was untersucht der Psychiater, oder was ist mit
einem psychischen Befund gemeint:
Wie bei jeder Untersuchung ist bei der
psychiatrischen Untersuchung zunächst die
Anamnese relevant. Dies meint die im Gespräch ermittelte
Vorgeschichte im Bezug auf die aktuellen Beschwerden. Die Befragung
beginnt in der Regel mit der Frage nach dem Anlass oder Grund des
Arztbesuches oder nach den Beschwerden, deren Beginn, Dauer und Verlauf
sowie nach eigenen Hypothesen über auslösende/lindernde Faktoren der
Symptome. In der Familienanamnese wird nach ähnlichen Symptomen
oder Krankheiten in der Familie gefragt. Da psychische Störungen oft
eine Ausschluss-Diagnose
sind, ist auch die Kenntnis bekannter organischer Erkrankungen durch den
Untersucher unabdingbar. Nicht selten ist auch eine Fremdanamnese mit
Befragung von Angehörigen etc. relevant. Daneben und nicht unwesentlich
interessiert in der Regel die Lebensgeschichte und die derzeitige
Situation des Patienten. Dies wird manchmal auch als biographische
Anamnese bezeichnet. Abgefragt werden dabei insbesondere Meilensteine
der Entwicklung, schulischer und beruflicher Werdegang, Beziehung zu den
Eltern, Partnerschaften, andere wichtige Bezugspersonen, Entwicklung des
Sozialverhaltens, Rolle in Gemeinschaften, Gruppen Gleichaltriger,
Traumen, Veränderungen im zeitlichen Zusammenhang mit den Symptomen,
Strategien zur Stressbewältigung .... Ein Teil des psychischen Befundes
ergibt sich bereits nebenbei aus der Anamneseerhebung ohne, dass der
Patient dies bemerkt. Viele
Symptome und Beschwerden müssen aber abgefragt werden, da sie
sonst in der Regel nicht berichtet werden. Beispiele sind
Wahn,
Ich-Störungen,
Halluzinationen,
Zwangsgedanken und Zwangshandlung .......
Manche Frage bei Erhebung des psychischen Befundes sind für die
Befragten unangenehm. So wird bei Verdacht auf eine kognitive Störung
oder eine Demenz die
Orientierung, und
Auffassung, geprüft. Dabei werden beispielsweise
Datum, Tag, Monat, Jahr,
und Jahreszeit gefragt. Auch Menschen mit einer leichten Demenz können
trotz entsprechender Vorbereitung durch den Untersucher diese Fragen als
unangenehm empfinden. Eine andere Möglichkeit die Orientierung zu
prüfen, gibt es aber nicht, und Überraschungen bei den Antworten sind
nicht selten.
Für die Beurteilung vieler Symptome und Störungen
ist die Selbstbeurteilung durch den Patienten entscheidend, andere
Symptome können nur durch die Fremdbeurteilung durch den Untersucher
beurteilt werden, manchmal sind Selbst- und Fremdbeurteilung
gleichwertig. Bei Widersprüchen ist es oft sinnvoller der
Fremdbeurteilung zu folgen. Entscheidend ist dabei die Kenntnis der
Motivation des Patienten. Wird beispielsweise ein Mann von seiner
Ehefrau geschickt, weil er unausgeglichen und aggressiv ist, wird er
seine Symptome eher herunterspielen, wenn der selbe Mann wegen seiner
Unausgeglichenheit und Aggressivität einen Konflikt am Arbeitsplatz hat
und eine Krankmeldung will, wird er die Symptome möglicherweise
gravierender darstellen. Bei manchen Psychischen Störungen wie bei
Schizophrenien oder Süchten gehört die Verheimlichung von Beschwerden
und Symptomen zum Krankheitsbild. In manchen Situationen gibt es Gründe,
warum eine
Simulation oder Aggravation eine Rolle spielen kann. Manchmal
werden zusätzlich psychologische Tests oder Fragebogentests eingesetzt.
Es gibt standardisierte Arten der Erhebung psychischer Befunde, wie das
AMDP - System, die aber nicht für jede Untersuchungssituation geeignet
sind.
Insbesondere bei organischen Psychosyndromen
finden sich Auffälligkeiten in den Bereichen
Bewusstsein,
Orientierung,
Auffassung,
Konzentration,
Gedächtnis und
Merkfähigkeit
Verdächtig auf eine psychotische Störung sind
Störungen des
formalen Denken, inhaltliche Denkstörungen wie beispielsweise
Wahn,
Ich-Störungen,
Halluzinationen
(insbesondere
Stimmenhören)
Bei affektiven Störungen, wie beispielsweise
Depressionen oder Manien sind besonders
Stimmung
emotionale
Schwingungsfähigkeit, tageszeitliche Schwankungen, Morgentief),
Antrieb
Schlaf
(eingeteilt nach Ein-, Durchschlafstörung und Früherwachen) relevant.
Beispiel eines psychopathologischen
Befundes:
· Äußeres Erscheinungsbild: Geordnete
saubere Kleidung, (z.B. modisch, farblos, verschlissen)... , auffallende
Körpergröße, Gewicht (z. B. untergewichtig oder fettleibig)
altersentsprechender Allgemeinzustand oder jünger oder älter wirkend,
Körperhaltung (z.B. gebeugt oder aufrecht).
· Verhaltensauffälligkeiten: keine
· Sozialkontakt: Die Kontaktaufnahme problemlos oder
erschwert, kooperativ, freundlich zugewandt, misstrauisch,
abweisend, feindselig, interessiert, unterwürfig, gering
schätzend, apathisch, unsicher, zurückgezogen, insgesamt
· Sprachauffälligkeiten: Lautstärke und Intonation, starker
Redefluss, schweigsam, mutistisch, leise, flüsternd, monoton,
abgehackt, nuschelnd, unauffällig.
· Psychomotorik: Manierismen, stigmatisierenden
Auffälligkeiten, lebhafte Gestik, nervös, stereotype Bewegungen,
Hyperaktivität, Agitiertheit, ruhelos, ziellose Bewegungen, schleppender
Gang, gehemmt, antriebsarm, energielos
· Bewusstseinslage: wach, schläfrig, benommen,
bewusstseinsgetrübt, stuporös, komatös
· Orientierungsstörungen: zur Zeit, zur eigenen Person, zum
Ort, zur Situation orientiert/desorientiert (Die Prüfung der
Orientierung Gedächtnisses wird in der Untersuchung einleitend
angekündigt und erklärt, sie wird sonst von der zu untersuchenden Person
oft als als beleidigender Zweifel an der geistigen Integrität erlebt).
· Wahrnehmungsstörungen: Illusionäre Verkennungen, optische,
akustische, haptische Halluzinationen
· Störungen der Ich-Funktionen: Derealisation,
Depersonalisation, Eindruck beeinflußt und gelenkt
werden. "Gedankenübertragung Gedankeneingegebung,
Gedankenentzug, Gedankenausbreitung· ",
· Störungen des Gedankenganges: geordnet, gelockerte
Assoziationen, Denkverarmung, Ideenflucht, gehemmtes
Denken, weitschweifig, ausweichend, perseverierend, Neologismen,
selektiv schlussfolgernd, übergeneralisierend, inkohärent/zerfahren
· Auffälligkeiten des Gedankeninhaltes: keine,
überwertige Ideen, Wahn, Beziehungsideen
· Auffassungsvermögen: Erschwert, nicht erschwert.
· Intelligenzfunktionen: IQ - geschätzt: Durchschnittsbereich
· Mehrfachwahl Wortschatz Intelligenztest: Punkte was einem
Prozentrang von und einem Verbal- IQ von entspricht.
· Merkfähigkeit: unkonzentriert, Merkfähigkeitsstörungen,
vergesslich, Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses, Nicht
beeinträchtigt., wie überprüft. (Die Prüfung des Gedächtnisses
wird in der Untersuchung einleitend angekündigt und erklärt, sie wird
sonst von der zu untersuchenden Person oft als als beleidigender Zweifel
an der geistigen Integrität erlebt).
· Konzentrationsfähigkeit: unkonzentriert, nicht
beeinträchtigt. subjektiv oder objektiv
· Kritikfähigkeit: Vermindert/Erhalten, -themenabhängig - .
· Zwangsgedanken, -handlungen: Verneint, muss sich
ständig waschen, ständig saubermachen, alles kontrollieren,
quälende Zwangsgedanken, die als unsinnig empfinden werden, braucht
Alltagsaktivitäten viel länger als andere, kommt ständig zu spät, muss
alles zählen, macht sich ständig Gedanken ob alles ordentlich und
symmetrisch ist.....
· Ängste: Panikattacken, soziale Ängste, Agoraphobie,
Claustrophobie, Hypochondrie.....
· Körperliche Beschwerden: Ein- und
Durchschlafschwierigkeiten, Früherwachen, Libidomangel,
Appetitlosigkeit, auffälliges Essverhalten, körperliche Symptome
ohne medizinische Erklärung
· Stimmungslage: depressiv, gedrückt, ausgeglichen, gehoben,
gereizt, reizbar, ängstlich, ärgerlich, euphorisch -themenabhängig -
wechselnd.
· Affektivität: Schwingungs- und Resonanzfähigkeit nicht
beeinträchtigt/beeinträchtigt. Normales emotionales Schwingungsvermögen,
im Gespräch keine pathologisch affektiven Schwankungen, keine
pathologische Tagesverlaufsschwankung. Positive Emotionen auslösbar.
affektlabil, affektinkontinent, inadäquater Affekt, aufgewühlt,
misstrauisch, ratlos, affektarm, theatralisch
· Antrieb: Normal, gesteigert, vermindert..
· Substanzkonsum Angaben auf Befragen zu Alkohol, Drogen,
andere psychotrope Substanzen, starker Konsumdrang, Kontrollverlust,
Entzugssymptome, Toleranzentwicklung. Fremdanamnese, Laborbefunde,
Eindruck von der facies her, Geruch in der Atemluft,..
· Suizidalität: Todesgedanken, Todessehnsucht, Vorbereitung
von Suizidhandlungen, suizidale Gedanken, Verneint bzw. nicht vorhanden.
· Sonstiges - z.B. andere Hinweise auf eine psychotische
Entwicklung: Verneint.
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