Medikamentöse Schmerzbehandlung Behandlungsindikation bei Schmerzen
besteht: Wenn der Schmerz vom Betroffenen als behandlungsbedürftig empfunden
wird. vor der Behandlung kommt die Schmerzanamnese, diese beinhaltet zumindest: Schmerzanamnese:
Zeichnen Sie ein wo es weh tut
Beispiel einer VAS- Frage Welche Aussage, welcher Zahlenwert oder welches Bild beschreibt ihren Schmerz auf dieser Skala am besten? Markieren Sie die entsprechende Stelle.
Welche Aussage, welcher Zahlenwert oder welches Bild beschreibt ihren Schmerz auf dieser Skala am besten? Markieren Sie die entsprechende Stelle. Kein Schmerz 0 __________________________________________10 Schlimmster Schmerz, den ich mir vorstellen kann, den ich je hatte.
Die Auswahl der Schmerzmedikamente wird mitbestimmt von der Tatsache ob es sich um akute oder chronische Schmerzen handelt: Akuter Schmerz => Biologische Funktion (Hinweis auf Gewebeschädigung oder Erkrankung und damit Schutzfunktion) => Ziel: Schmerzlinderung! Medikamente mit schnellem Wirkeintritt oral, s.c., i.V. nur bei Bedarf, Therapiedauer: Stunden/ Tage. Chronischer Schmerz=> ohne
Funktion => Ziel: Schmerzverhinderung!
Medikamente mit langer Wirkdauer / primär orale Applikation (Retardtbl.),
individuelle Dosiseinstellung, nach festem Zeitplan, z. B. alle 12 Std.
kontrollierte Dosisanpassung, Nebenwirkungsprophylaxe (z.B. gegen die
Verstopfung durch Morphine oder die Magenbeschwerden durch ASS),
Begleitsymptombehandlung, Therapiedauer: Wochen/Jahre.=> Infusionen z.B. 2x die
Woche sind bei chronischen Schmerzen nicht sinnvoll, sie erzeugen allenfalls
eine kurze Linderung und anschließende Verstärkung der Beschwerden und nicht
zuletzt Abhängigkeit vom Therapeuten und eigene Hilflosigkeit.
Generell sind Spritzen und Infusionen nur für akute
Schmerzen gedacht, bei chronischen Schmerzen haben sie nur in speziellen
Ausnahmefällen einen Platz. Keine
bedarfsorientierte Gabe von Opioiden in nichtretardierter Form (Entwicklung von
pharmakologischer Toleranz u. Abhängigkeit); Kein unnötiges Hinauszögern der
Gabe von retardierten Opioiden; Keine zu lange Anwendung therapeutisch
insuffizienter Verfahren (z. B. homöopathische Präparate, Akupunktur); Lokale
Injektionen (z. B. Neuraltherapie) sind zur Dauertherapie nicht geeignet. Keine
Durchtrennung von Nerven od. Nervenwurzeln; Stumpfresektion beim Stumpf- bzw.
Phantomschmerz führt kurzfristig zu Besserung, langfristig jedoch zu
Schmerzverstärkung. Operative Eingriffe führen bei
chronischen Schmerzen häufig zu einer Schmerzverstärkung und sollten daher
unterlassen werden. Die meisten operativen Verfahren verlieren nach 3-6 Monaten
ihre Wirksamkeit u. sind daher nur bei bösartigem (Tumor-) Schmerz geeignet. Der Patient sollte von Anfang an aktiv in die Schmerzbehandlung einbezogen werden. Der häufigste Behandlungsfehler ist Ruhigstellung des Patienten mit chronischen Schmerzen. Wärme- od. Kältebehandlungen sollten von vorneherein im häuslichen Bereich angeregt werden. Teilweise beeinflussen diese auch die Leitung und Übertragung von Schmerz. Ob Kälte oder Wärme besser hilft, muss meist einfach ausprobiert werden, häufig gilt: Verkrampfungen und myalgische Beschwerden werden überwiegend mit Wärme behandelt, entzündliche Prozesse mit Kälte. Krankengymnastik sollte in den meisten Fällen eine Anleitung zu häuslichen Übungen beinhalten. Der Patient soll frühzeitig lernen, seine wahrgenommene eigene Hilflosigkeit u. Hoffnungslosigkeit zu überwinden, und versuchen, wieder Kontrolle über seinen Schmerz zu erhalten. Manchmal ist hierfür auch eine spezielle kognitive Verhaltenstherapie erforderlich. Psychologische Ursachen müssen rechtzeitig erkannt und einer Behandlung zugeführt werden. Hierfür müssen bei der Aufklärung behutsam die Ängste des Patienten erkannt und dem entgegen gewirkt werden. Bei zugrunde liegenden neurotischen Konflikten ist ein analytisch orientiertes Verfahren sinnvoll, oft ist bei Chronifizierung zunächst eine stationäre Anbehandlung (auch im Rahmen eines Heilverfahrens) indiziert. Per Definition ist Schmerz ist eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschädigungen assoziiert ist oder mit Begriffen solcher Schädigungen beschrieben wird. (Pain, Suppl 3, 1986) Die organische Gewebeschädigung ist also nicht die Voraussetzung für das Empfinden von Schmerzen. Hilfreich ist oft eine Stressbewältigungstraining. Es wird davon ausgegangen, dass übermäßig belastende Alltagssituationen, die mit Stress u. Hektik verbunden sind, bestehende Schmerzen verstärken od. auslösen können; der Pat. soll lernen, stressauslösende Situationen rechtzeitig zu erkennen u. entsprechend gegenzusteuern. Dies bedeutet nicht, dass jeder Aufregung und jedem Stress aus dem Wege gegangen werden soll. Es ist in der Regel auch keine überwiegende Schonung indiziert- diese verschlimmert meist den Schmerz. Vielmehr soll erlernt werden den Stress in einem sinnvollen und zu bewältigenden Rahmen zu halten. Oft unterstützen hier Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Biofeedback ist ebenso hilfreich, steht aber selten zur Verfügung.
Schmerztherapie/Regeln
Schmerzmedikation die Auswahl richtet sich
Stufenplan der WHO (gilt für viele spezielle Schmerzsyndrome nicht) Stufe 1 : Nichtopioid-Analgetika (+/- Begleitmedikamente) Azetylsalicylsäure (Aspirin®), Paracetamol (ben-u-ron®), Ibuprofen (Aktren®), Metamizol (Novalgin®), Indometacin (Amuno®), Diclofenac (Voltaren®); usw. eventuell mit Magenschutz Stufe 2: Schwache Opioid-Analgetika (+/- Nichtopioid-Analgetika Begleitmedikamente) Medikamente der Stufe 1 + schwach wirkende Opioide (z. B. Codein, codi OPT®) od. Tilidin + Naloxon (Valoron® N); usw. Stufe 3: Starke Opioid-Analgetika (+/- Nichtopioid-Analgetika Begleitmedikamente) Buprenorphin (Temgesic®), Pentazocin (Fortral®) od. Tramadol (z. B. Tramal®); usw. bei schweren chronischen Schmerzen retardierte Opioide, z. B. retardiertes Morphin (MST Continus®) od. Tramadol (Tramal® long 100); Transdemale Therapie (Pflaster) Aufklärung über die Tatsache dass es dauert bis die Wirkung kommt und dass sie auch nach Abnehmen des Pflasters anhält. Bei Langzeittherapie: Aufgrund günstiger Nebenwirkungsprofile der Opioide frühzeitig von Stufe 1, auf Stufe 2 bzw. Stufe 3 des Stufenplanes nach WHO (Einschränkung, die Behauptung Opiate in der Schmerztherapie machen nicht abhängig ist weiter strittig).
Opioide/Hinweise Die Kombination von Opioidanalgetika ist nicht sinnvoll: Bei Kombination von verschiedenen Opioid-Substanzen kann es in Abhängigkeit von den jeweiligen Substanzen zur gegenseitigen Abschwächung bis Aufhebung der Wirkung kommen .
Nebenwirkungen: Besonders am Anfang der Behandlung mit Opioiden tritt häufig Übelkeit und Erbrechen (29%) auf. Meist geht diese Nebenwirkung nach 5-10 Tagen zurück, der Körper gewöhnt sich an die Substanzen. Medikamente gegen Übelkeit lindern diese vorübergehende Nebenwirkung. Wegen der atemdepressiven Wirkung (bei 1% bis 2% der Patienten klinisch relevant) von Opioiden ist bei Patienten mit Lungenerkrankungen Vorsicht geboten. Die Häufigkeit der sexuellen Nebenwirkungen ist bisher unzureichend untersucht. Bei Niereninsuffizienz sind Meperidin, Codein, Morphin (Kumulation von Morphin 3- und -Morphin-6 Glukonurid, letzteres ist aktiv wirksam) und Propoxyphen nicht zu empfehlen, Hydromorphon (Kann Harnleiterspasmen auslösen), Oxycodon (Halbwertszeit verlängert, Clearance vermindert) Oxymorphon, Tramadol sind bei Niereninsuffizienz nur in reduzierter Dosis mit Vorsicht zu verabreichen, Buprenorphin, Tilidin, Fentanyl und Methadon gelten als vergleichsweise sicher. Auch bei Fentanyl ist aber die Clearance vermindert, bei Methadon besteht die besondere Gefahr der Kumulation. Die Dosis muss evtl. angepasst werden. Auch bei Leberinsuffizienz muss man mit Problemen rechnen. Bei Leberinsuffizienz ist die Tramadol- Halbwertszeit verlängert, bei Tilidin/Naloxon die Bioverfügbarkeit von Naloxon erhöht, Buprenorphin, und Fentanyl werden in der Leber verstoffwechselt, wie sich das auswirkt ist bisher nicht ausreichend bekannt. Bei Morphin ist die Halbwertszeit bei Leberinsuffizienz verlängert, die Bioverfügbarkeit erhöht und die Clearance vermindert, die Dosis muss also reduziert werden. Bei Leberinsuffizienz ist bei Oxycodon die Halbwertszeit verlängert und Clearance vermindert, auch bei Methadon ist die Halbwertszeit verlängert. Bei Leberinsuffizienz ist bei Hydromorphon die Clearance vermindert, und die Bioverfügbarkeit erhöht. Opioide sedieren, besonders bei Behandlungsbeginn oder bei Dosissteigerung, auch dies gibt sich meist nach einigen Tagen. Bei älteren Menschen können meist ebenfalls vorübergehende Verwirrtheitszustände auch mit Halluzinationen auftreten. Wenn die Patienten auf eine konstante Morphindosis eingestellt sind, ist meistens Fahrtüchtigkeit gegeben ( www.arznei-telegramm.de 1997; Nr. 11: 117 und 1998; Nr. 8: 74, Lancet, Bd. 346, S. 667, 1995, Der Schmerz 4, Suppl. 1 (1997) 233 – 240)). Zitat: Lange Zeit bestand unter Ärzten und Patienten das Vorurteil, dass Opioide aufgrund der sedierenden Wirkung die Leistungsfähigkeit vermindern. Es mehren sich aber wissenschaftlichen
Nachweise dafür, dass eine Opioidtherapie
die sog. sicherheitsrelevante Leistungsfähigkeit, die für komplexe
sensomotorische Aufgaben wie das Steuern von Maschinen und das Autofahren
relevant ist, nicht in jedem Fall beeinträchtigen muss. Bei einigen Patienten
verbessert sich sogar die Leistungsfähigkeit durch die Schmerzreduktion"
Med Klin 2006;101:139–45. In der
Einstellungs- und Umstellungsphase und wenn der
Patient
sich
in seinen
Konzentrationsvermögen
beeinträchtigt
fühlt,
darf er
nicht
fahren.
Fragen Sie
Ihren
behandelnden
Arzt.
Wegen der
meist
auftretenden
Verstopfung
sollten
regelmäßig
Abführmittel
eingenommen
werden, um
einen
Darmverschluss
zu
verhindern.
Seltener
Nebenwirkungen
sind
gehören
Mundtrockenheit,
Hypotonie,
Harnverhaltung
und
Juckreiz.
Bei hohen
Dosen
kommen
können
Erregungszustände,
Verwirrtheit,
Halluzinationen
und
Muskelzuckungen
auftreten. Tramadol hat einen Ceiling-Effekt, d. h. eine Erhöhung der Dosis über
die empfohlene Dosis hinaus kann zu einer Verstärkung der Nebenwirkung ohne
Verbesserung der Wirkung auf die Schmerzen führen. Codein wird im Körper zu
Morphin umgewandelt. Diese Verstoffwechselung erfolgt in der Leber, sie ist
abhängig von der Aktivität des Cytochrom-P450-Enzyms 2D6, das bedeutet, dass 10%
der Bevölkerung bei uns die genetisch bedingt langsame Metabolisierer sind, von
Codein nicht profitieren. Opiate verkürzen bei adäquater Dosierung bei
Krebspatienten nicht das Leben, im Gegenteil.
Die Kombination von Opioidanalgetika und Nichtopioid-Analgetika ist sinnvoll Aufgrund der unterschiedlichen Wirkmechanismen von Nichtopioid-Analgetika und Opioidanalgetika ist eine solche Kombination zur Schmerztherapie sinnvoll - entsprechend sehen dies die Empfehlungen des WHO-Stufenplans vor. Opiate sind für die Behandlung sehr schwerer
Schmerzen vorgesehen, sie sind beispielsweise
in der Behandlung von Rückenschmerzen eher den
Nichtopioid-Analgetika unterlegen. Da Opiate die
Reaktionszeit verlangsamen, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und bei über
einem Drittel der Patienten zu Schwindel und Übelkeit führen sind sie bei
leichten Schmerzen und Schmerzen die mit anderen Schmerzmittel (Ausnahmen können
Unverträglichkeiten seitens des Magendarmtraktes sein) gut behandelbar sind,
nicht zu empfehlen. Jeder Patient muss auf das Abhängigkeitsrisiko hingewiesen
werden. Jeder Patient muss auf die mögliche Beeinträchtigung bei arbeiten
mit gefährlichen Maschinen und im Straßenverkehr hingewiesen werden. Nach:
Acute Lower Back Problems in
Adults
Psychisch Kranke werden 4,4x häufiger mit Opiaten behandelt, Drogenabhängige werden 3,5x häufiger mit Opiaten behandelt als psychisch gesunde Menschen Wer bekommt Opioide verschrieben- Opiate werden häufig an psychisch Kranke verordnet, ohne dass dies durch Studien abgesichert wäre.
Der Einsatz von
Opioiden hat
sich in den
letzten 20
Jahren in den
USA verdoppelt.
Zahlreiche
Beobachtungsstudien
weisen darauf
hin, dass
zunehmend auch
psychisch
Kranke mit
Opioiden
behandelt
werden.
Behandlungs-Studien
zur Opioiden
schließen in
der Regel
psychisch
Kranke aus.
Entsprechend
liegen auch
keine
zuverlässigen
Daten darüber
vor, wie sich
die Behandlung
mit
Turk u. Okifuji untersuchten die Kriterien, nach denen Opioide verschrieben werden. Weder der somatische Befund noch die angegebene Schmerzintensität spielten für die Entscheidung zur Verschreibung von Opioiden eine Rolle. Als wesentlicher verschreibungsrelevanter Faktor wurde das offene Schmerzverhalten identifiziert: je drängender Patienten auftreten, umso eher sind Behandler zur Verschreibung bereit. Da mit – so die Autoren – zeigt sich, dass Therapieindikationen nicht auf der Basis der vorhandenen Pathologie, sondern aufgrund des in der Untersuchungssituation gezeigten Verhaltens des Patienten getroffen werden. Gerade für diese Patientengruppe ist dieser Algorithmus besonders nachteilig, da Behandlungsprogramme meist das Ziel verfolgen, Schmerzverhalten zu reduzieren. Durch dieses Verschreibungsmuster wird je doch gleichzeitig zur Verstärkung von Schmerzverhalten beigetragen, wo mit wiederum die Wahrscheinlichkeit inadäquater Verschreibung weiterhin zunimmt. Es ist also irrig anzunehmen, dass die Tatsache, dass jemand Opioide verschrieben bekommt, etwas über die Schwere seiner Schmerzerkrankung aussagen würde. Turk DC, Okifuji A. (1997) What factors affect physicians decisions to prescribe opioids for chronic non cancer pain patients? Clin J Pain 13:330–336 Zitat nach P. Nilges, Psychologische Schmerztherapie und Opioide –Ein Widerspruch? Schmerz 2005 · 19:441–446. Mark D. Sullivan; Mark J. Edlund; Lily Zhang; Jürgen Unützer; Kenneth B. Wells: Association Between Mental Health Disorders, Problem Drug Use, and Regular Prescription Opioid Use Arch Intern Med. 2006;166:2087-2093
Dosissteigerung von Opioidanalgetika Schwach wirksame Opioide können bis zur empfohlenen Tageshöchstdosis gesteigert werden. Bei Morphin, Oxvcodon und Hvdromorphon nimmt die Analgesie mit steigender Dosis zu. Eine Dosiserhöhung bei stärker werdenden Schmerzen ist daher ohne Begrenzung auf eine Maximaldosis möglich. Treten Dosiseskalationen auf, sollte die Indikation für die Opioidtherapie interdisziplinär überprüft werden. Im Gegensatz dazu ist bei Buprenorphin eine unbegrenzte Dosissteigerung nicht möglich, weil ab Einzeldosen > ca. 1 mg keine weitere Schmerzreduktion erzielt werden kann (Ceiling-Effekt). Opiate sind bisher immer noch schlecht untersucht,
entgegen der Behauptungen sind in der Literatur über Opioidtherapie bisher
überwiegend Übersichten und unkontrollierte Fallserien veröffentlicht. An
die Stelle des früheren Vorurteils, dass Opioide in der Daueranwendung
schädliche Folgen haben, ist mittlerweile ein neues Vorurteil getreten: Opioide
helfen bei jeder Schmerzform und können gefahrlos bei jedem Patienten eingesetzt
werden. (Med Klin 2006;101:139–45.)
Das Risiko der
Langzeitanwendung
von Opiaten
wird in
Veröffentlichungen
meist
verharmlost.
Bei chronischen
Rückenschmerzen
erhalten je
nach Studie bis
zu 2/3 der
Patienten
Opioide, in 4
diesbezüglichen
Kurzzeitstudien
war die
Erfolgsrate der
Opioide ähnlich
der anderen
aktiven
Behandlung mit
der sie
verglichen
wurden und
ähnlich zu
Placebo. In den
bisher
vorliegenden
Langzeitstudien
mit durchweg
schlechter
Qualität war
die Rate der
Patienten, die
einen
Substanzmissbrauch
betrieben
bei den
Rückenschmerzpatienten
5% - 24%, also
bis zu einem
Viertel der
Patienten.
Ann Intern Med
2007; 146:
116-127
[Abstract]
[Full text]
[PDF]
(PDF ab August
07 frei
zugänglich)
Langzeitnebenwirkungen sind besonders schlecht untersucht. Manches was als Fakt
behauptet wird, ist wenig mehr als eine Vermutung (z.B. angeblich geringes
Abhängigkeitsrisiko bei nicht an Krebs erkrankten Patienten).
Hochdosistherapien, wie diese in der Praxis häufig vorkommen, sind fast gar
nicht untersucht. ( NEJM 349:1943-1953).
Neuere
Daten
weisen
darauf
hin, dass
Opiate die
in der
Behandlung
von
chronischen
nicht
tumorbedingten
Schmerzen
neuropathischer
Schmerz,
Arthritis,
Fibromyalgie,
somatoforme
Schmerzstörungen
etc.
eingesetzt
werden,
bei
älteren
Patienten
durchaus
Vorteile
haben
können.
Bei jungen
Patienten
wird in
dieser
Studie
eine
Tendenz
zur
Dosissteigerung,
und damit
ein
Abhängigkeitsrisiko
gesehen. In einer anderen Studie mit 104 Patienten berichteten 90 (86.5%)
Patienten, dass sie die Opioidtherapie an irgendeinem Zeitpunkt beendet oder
unterbrochen haben, von diesen hatten 59 (65%) dauerhaft die Opioidtherapie
gestoppt. Von denen die dauerhaft beendeten berichteten 13 über Entzugssymptome,
2 über schwere Entzugssyndrome, und 2 über sehr schwere
Entzugssyndrome, 72.5% aller Patienten berichteten einen Profit/positive
Wirkung durch die Opioide, 77% berichteten über Nebenwirkungen, die
Abhängigkeitsrate wurde mit 2.8% angegeben. Eine andere Studie an 2195
amerikanischen Veteranen, die mit Langzeit Oxycodon/Acetaminophen
behandelt wurden kam zu dem Ergebnis,
dass bei den Krebspatienten die Dosis auch für lange Zeit stabil
und moderat blieb. Bei den Patienten, die nicht an Krebs litten, kam es häufig
zu einer Steigerung der Langzeit Oxycodon/Acetaminophen Dosis in den hohen
Bereich und einer Kombination mit Benzodiazepinverschreibungen, hier sah man
häufig die Kombination von psychogenen Schmerzen, Alkoholmissbrauch und
HIV/AIDS, bei dieser Kombination von Risikofaktoren sollte deshalb primär
Vorsicht gelten in der Opioidverordnung. Aufgrund der potentiellen psychischen
Wirkung haben Opioide ein höheres Abhängigkeitspotential als alle
Nichtopioidanalgetika. Bei Langzeitgabe wird sich in der Regel immer eine
körperliche Abhängigkeit (Entzugssymptome bei Absetzen oder deutlicher
Dosisreduktion) entwickeln. Die Behauptung, dass Opioide in der Langzeittherapie
nie oder fast nie abhängig machen ist in der Summe zumindest unbewiesen,
vermutlich falsch. Das Abhängigkeitsrisiko sowie das Risiko sexueller
Nebenwirkungen sind auch nach neuen Metaanalysen (2006) ganz einfach schlecht
untersucht. (Med Klin
2006;101:139–45).
Chante
Buntin-Mushock,
Lisa
Phillip,
Kumi
Moriyama,
and Pamela
Pierce
Palmer
Age-Dependent
Opioid
Escalation
in Chronic
Pain
Patients
Anesthesia
and
Analgesia
(2005;100:1740-5), Opiate erhöhen zumindest bei manchen Patienten eindeutig die Schmerzempfindlichkeit. Die chronische Einnahme von Morphinen verändert das Nervensystem und führt zu einer Schmerzüberempfindlichkeit (im Tierversuch wie bei Menschen), ähnlich wie dies durch Nervenverletzungen passiert. Die Verschreibung von Opioiden und die Abhängigkeit von Opioiden nimmt in den letzten Jahren exponentiell zu, leider auch die dadurch ausgelösten Todesfälle. ( NEJM 349:1943-1953, Proc Natl Acad Sci USA 1999; 96:7731–7736, Utah, 1991–2003. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2005; 54(2):33–36, Am J Psychiatry 163:4, 594-8) Obwohl Opiate in Studien meist zu einer Besserung der Schmerzen führen, ist
die Evidenz dahingehend, ob sie auch die durch die Schmerzen bedingte
Funktionsbeeinträchtigung bessern zumindest zweifelhaft. Ob bei nicht
an Krebs erkrankten Patienten Opiate langfristig nicht mehr Schmerzen auslösen
als sie vermindern wird in der nicht von Präparate Herstelleren gesponserten
Medizin bezweifelt. Eine aufschlussreicher über die Jahre durch Gutachten und
Patientenakten gut dokumentierter Fallbericht einer Patientin, die nach
Jahrzehnten an ihrer Sucht verstorben ist kommentiert: “Promotion of opioid
treatment for chronic pain seems to have become a medical subculture.” Die
Propagierung von Opioidbehandlungen von chronischen Schmerzen scheint eine
medizinische Subkultur geworden zu sein. Vieles was als Wahrheit behauptet wird,
entbehrt des wissenschaftlichen Nachweises. Jon Streltzer, M.D. Prescription
Drug Dependence and Evolving Beliefs, About Chronic Pain Management, Am J
Psychiatry 163:4, April 2006 ajp.psychiatryonline.org Der
Artikel ist absolut lesenswert. Umstellung auf ein anderes Opioidanalgetikum Gründe für den Wechsel auf ein anderes Opioid: l keine ausreichende Schmerzlinderung bei z. B. Erreichen der Tageshöchstdosis l nicht beherrschbare Nebenwirkungen Empfehlungen zur Umstellung auf ein anderes Opioid: l spezielle Faktoren für Umstellungsdosierung beachten! l Trägheit des transdermalen Systems beachten! - langsame Anflutung des Wirkstoffs (oral + transdermal) - lange Resorptionszeit, auch nach Pflasterentfernung (transdermal + oral) Wenig berücksichtigt wird, dass auch opioidartig wirkende Analgetika das Serotonin- Syndrom verursachen können. In Fachinformationen fehlen Hinweise auf das Serotonin-Syndrom als Störwirkung. Wegen der Gefahr epileptischer Anfälle ist der gleichzeitige Gebrauch von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, trizyklischen Antidepressiva, Neuroleptika, und Johanniskraut bedenklich und sollte zumindest zu einer EEG- Kontrolle führen. Die parallele Behandlung mit Monoaminoxidase-Hemmern ist contraindiziert.. Tritt das Syndrom auf, bewirkt sofortiges Absetzen aller serotonergen Arzneimittel meist Besserung innerhalb von 6 bis 12 Stunden. Symptomatische Maßnahmen – insbesondere bei hohem Fieber – können jedoch erforderlich werden.
Opiate bei nicht durch Tumore verursachten
chronischen Schmerzen
Nach: Portenoy RK.. Opioid therapy for chronic nonmalignant pain: A review of the critical issues. J Pain Symptom Manage 1996;11:203-217. Schofferman J. Long-term use of opioid analgesics for the treatment of chronic pain of nonmalignant origin.J Pain Symptom Manage. 1993 Jul;8(5):279-88. Review, Vainio A, Ollila J, Matikainen E, Rosenberg P, Kalso E. Driving ability in cancer patients receiving long-term morphine analgesia. Lancet. 1995 Sep 9;346(8976):667-70. Sabatowski R, Schwalen S, Rettig K, Herberg KW, Kasper SM, Radbruch L. Driving ability under long-term treatment with transdermal fentanyl.J Pain Symptom Manage. 2003 Jan;25(1):38-47. Galski T, Williams JB, Ehle HT Effects of opioids on driving ability. J Pain Symptom Manage 2000;19:200-208. J. C. Ballantyne and J. Mao Medical Progress: Opioid Therapy for Chronic Pain Extract NEJM 349:1943-1953 November 13, 2003 Full Text PDF CME Exam Bruce-Jones PN, Crome P, Kalra L.Indomethacin and cognitive function in healthy elderly volunteers.Br J Clin Pharmacol. 1994 Jul;38(1):45-51. Hanks GW, O'Neill WM, Simpson P, Wesnes K. ADRAC. Tramadol – four years’ experience. Aust Adv Drug React Bull 2003;22:2-3. ADRAC. Tramadol and serotonin syndrome. Aust Adv Drug React Bull 2001;20:14. Kaye Trouble with tramadol Aust Prescr 2004;27:26–7, Transtec Transdermales Pflaster Bewertung in Pharmainformation 2003. Lori Reisner, Ronald W. Buzzeo, U.S. Pharmacist, Issues In Chronic Pain Management: Balancing Clinical & Risk Management Considerations Feb 2005. Empfehlungen zur Opioidtherapie chronischer Schmerzen. Aeschlimann A, et al., Empfehlungen zur Opioidtherapie chronischer Schmerzen. Teil 2Schweiz Med Forum 2005;5:1076–1082 unter http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2005/2005-43/2005-43-269.PDF http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2005/2005-44/2005-44-270.PDF Ergänzung unter http://www.medicalforum.ch/pdf/pdfhist_d/2005/2005-43/2005-43-269a.pdf Empfehlungen zur Opioidtherapie chronischer Schmerzen. Teil 1 http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2005/2005-48/2005-48-271.PDF Lesenswert. Michael Strumpf et al., Opioide – moderne Konzepte der Schmerztherapie Med Klin 2006;101:139–45. DOI 10.1007/s00063-006-1019-7 Leitlinien der Dt. Ges. f. Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) und der Dt. Ges. f. Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPNAkutbehandlung opioidbezogener Störungen)
Kaum hat die Öffentlichkeit den Arzneiskandal um Lipobay verkraftet, droht
ein neuer mit möglicherweise deutlich mehr Todesfällen. Wieder handelt es sich
um Medikamente die für den Masseneinsatz gedacht sind. Eine neuere
Studie mit sehr großer Patientenzahl geht von einem dosisabhängig auf das 1,7
bis 1,9 fache erhöhten Risiko für Herzinfarkte ab über 25mg Rofecoxib aus.
Unterhalb dieser Dosierung sah man keine solche Nebenwirkungen. Wayne A Ray,
C Michael Stein, James R Daugherty, Kathi Hall, Patrick G Arbogast, Marie R
Griffin COX-2 selective non-steroidal anti-inflammatory drugs and risk of
serious coronary heart disease, The Lancet, 360, [Summary] [Full
Text] [PDF]
5.10.2002.
Allerdings
haben auch die
alten
Entzündungs-
und
Schmerzhemmer
ein nicht
unerhebliches
Risiko
für
Herzkreislauftodesfälle.
Dies gilt
besonders für
Diclophenac.
Die alten
Medikamente
sind schlechter
untersucht,
ihre Risiken
sind daher auch
weniger
bekannt. Bei
allen Vorwürfen
an die
Industrie ist
zu bedenken,
dass ohne die
Diskussion um
Vioxx die
Risiken von
beispielsweise
Diclophenac
vermutlich noch
lange nicht
untersucht und
bekannt
geworden wären.
Die Risiken
dieser
Entzündungshemmer
treten bereits
früh in der
Behandlung zu
tage. Vioxx - Vertrieb wird eingestellt. Nachlese Vor 4 Jahren wurde hier bereits berichtet, dass es in Studien deutliche Hinweise auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko unter der Einnahme des COX- 2 Hemmers Vioxx gibt. Für die Substanzklasse wurde bereits damals ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Angina pectoris, Schlaganfälle und plötzliche, unerklärliche Todesfälle vermutet. Die Firma Merck & Co und MSD Sharp & Dohme haben am 30.9.04 angekündigt die Medikamente Vioxx®, Vioxx Dolor® und Ceoxx® weltweit freiwillig vom Markt zu nehmen. Grund sind die Daten einer von der Firma Merk finanzierten Studie mit 2600 Patienten, bei der untersucht werden sollte, ob die Langzeiteinnahme dem Darmkrebs vorbeugen kann. Von den Patienten, die Placebo erhielten, erlitten 25 einen Herzinfarkt in der Medikamentengruppe waren es 45. Das Risiko stieg in dieser 3-jährigen Studie erst nach 18 Monaten an. Auch wenn dies zutrifft, so sind hier dennoch viele Patienten betroffen, da gerade die chronischen Schmerzpatienten häufig mit diesem Präparat behandelt werden. Das Risiko war damit 1,8-fach erhöht. Es handelt sich damit um eine Risikoerhöhung, die vergleichbar anderen Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Diabetes oder Rauchen ist. Innerhalb von 3 Jahren erreichte das Risiko für die Studienpatienten damit 1,5%. Vioxx wie die anderen COX-2 Hemmer zählen zu den allgemein am meisten verordneten Medikamenten. Der Arzneiverordnungsreport 2003 gibt für das Jahr 2002 in Deutschland einen Verkauf von 125 000 000 Tagesdosen mit kräftiger Steigerungsrate an. Grund für den weltweit enormen Erfolg der COX-2 Hemmer war deren bessere Magenverträglichkeit im Vergleich zu anderen auch entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Nach internen Daten der FDA hat Rofecoxib (Vioxx) in hoher Dosis ein 3,7-fach und in Standarddosis ein 1,5-fach erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und plötzliche Herztode im Vergleich zu Celecoxib (Celebrex). Dies bedeutet, dass einer von 75 pro Jahr bei der hohen Dosis und 397 pro Jahr bei der Standarddosis einen Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod erlitt. Zwischen 1999 und 2003, gab es in den USA 92,791,000 Rezepte für Vioxx, 17.6% in Hochdosis. .Es wird geschätzt, dass dadurch etwa 27785 zusätzliche Herzinfarkte und plötzliche Herztode in den USA auftraten. 53.4% davon verursacht durch die Standarddosierung. Diese Herzinfarkte und plötzliche Herztode wären nicht aufgetreten, wenn Vioxx nicht verordnet worden wäre. http://www.fda.gov/cder/drug/infopage/vioxx/vioxxgraham.pdf In wie weit das erhöhte Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko auch für die anderen auf dem Markt befindlichen COX-2 Hemmer gilt ist noch unklar, viele Experten fordern entsprechende Langzeitstudien für alle COX- 2 Hemmer. Auch die FDA geht inzwischen davon aus, dass es sich um einen Klasseneffekt handelt, und damit alle COX- 2 Hemmer ein erhöhtes Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko haben, das auf dem Beipackzettel vermerkt werden muss. Die Entscheidung der FDA die Medikamente nicht vom Markt zu nehmen, wird von Kritikern auch dadurch bedingt angesehen, dass ein großer Teil der Experten die entschieden haben an von den Herstellern finanzierten Studien teilgenommen haben. In Deutschland zugelassen sind als weitere COX- 2 Hemmer: Zulassungsdatum in Klammern Celecoxib (Celebrex®, Celebra®, Onsenal® 2000), Parecoxib (Dynastat®, Rayzon® 2002), Valdecoxib (Bextra®, Valdyn® 2003) und Etoricoxib (Arcoxia®2004). Die Entwicklung zeigt noch einmal, dass erst langfristig in den Jahren nach der Zulassung die wirkliche Nutzen-Risikoabwägung eines Medikamentes möglich ist. Neue Medikamente sind auch dann, wenn sie eindeutige Vorteile gegenüber ihren Vorgängern haben, zunächst für die Patienten sinnvoll, bei denen die älteren Medikamente zu erheblichen Unverträglichkeiten führen.
COX ist die Abkürzung für das Enzym Cyclooxygenase das im Entzündugsprozess eine große Rolle spielt. In ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht die Zeitschrift JAMA deren Artikel auch wesentlich mit zur Aufklärung der Lipobay- Nebenwirkungen beigetragen hatte eine Warnung für COX-2 Hemmer. Die Autoren führten eine Übersicht über die Literatur von 1998 bis Februar 2001 durch und gingen den Meldungen an die US Food und Drug Administration durch Pharmafirmen durch. Die Untersuchung (Metaanlyse) der Daten von über 20 000 Patienten ergab eine deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Angina pectoris, Schlaganfälle, plötzliche unerklärliche Todesfälle usw. für diese Substanzklasse. Allein in den USA haben 2 der Präparate die 1999 dort eingeführt wurden bis Oktober 2000 einen Umsatz von 3 Milliarden Dollar erreicht. Dabei wird von mehr als einer Verdoppelung des Risikos im Vergleich zu anderen Entzündungshemmern (in der Regel COX-1 Hemmer) wie Naproxen ausgegangen. Nimmt man die Gruppe von Patienten, die weil sie zuvor bereits Ereignisse wie Herzinfarkte oder Vorstufen von Schlaganfällen hatten, und statt Aspirin oder Naproxen einen der neuen COX- 2- Hemmer nehmen, ist das Risiko sogar 4,8 fach erhöht. Zusammen wurden in den USA für beide Medikamente je 99 bzw. 102 Todesfälle an Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Lungenembolien berichtet. Gedacht waren die COX-2 Hemmer als sicherere Alternative zu den die Magenschleimhaut schädigenden Entzündungshemmern wie Aspirin. Parallel mit dem Fehlen dieser Nebenwirkung fehlt den neuen COX-2- Hemmern die Blutverdünnende Wirkung die Aspirin durch seine Hemmung des Zusammenklumpens von Blutplättchen hat. Von der Theorie her | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||