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Aggression |
Eine allgemein gültige Definition von Aggression
gibt es nicht. Gewisse Übereinkünfte bestehen aber. Vielfach wird der Begriff Aggression auch im positiven Sinne verwendet. Das lateinische Wort "aggredi" hatte ja auch die Bedeutung auf etwas zu gehen. Im positiven Sinn ist daher ein Zupacken, am Wettbewerb teilnehmen, sich der Konkurrenz stellen gemeint. Hiervon abgeleitet ist die Bezeichnung Aggressionshemmung als psychopathologischer Begriff für das Fehlen dieser zupackenden Eigenschaften. Als aggressionsgehemmt bezeichnet man unterwürfige Menschen, die auf Grund einer Persönlichkeitseigenschaft oder neurotischen Fehlhaltung (Hemmung) nicht dazu in der Lage sind, sich das zu nehmen, was ihnen zusteht und nicht dazu in der Lage sind ihre Position zu verteidigen. Aggressionshemmung ist also ein psychopathologischer Begriff, der aussagt, dass dem Betroffenen wichtige Fähigkeiten der Selbstverteidigung, und des Durchsetzungsvermögens fehlen. Überwiegend wird Aggression aber im negativen Sinn verwendet, hierauf bezieht sich der Rest dieses Artikels. Auch Aggressionshemmung wird im Sinne der Beißhemmung bei Raubtieren verwendet. Hier wäre die Aggressionshemmung das Gegenteil von ungehemmter oder ungebremster zerstörerischer Aggression. Strittig ist beim Aggressionsbegriff auch, ob verbale
Aggression mit enthalten ist oder ob Absicht, bzw. eine Intention Voraussetzung
sind um von Aggression zu sprechen. Strittig ist auch ob die Opferperspektive zu
einer Definition dazu gehören muss, bzw. eine soziale Dimension enthalten sein
muss. Aggression ist ein feindseliges, verletzendes
Verhalten oder zerstörerisches Verhalten, und damit ein Angriffsverhalten gegen
Personen oder Gegenstände. Dieses Verhalten wird oft durch
Frustration oder Ärger ausgelöst und kann kollektiv oder individuell sein.
Aggression richtet per Definition Schaden an, unabhängig davon ob dieser
beabsichtigt ist. Manchmal versucht Aggression zu beherrschen oder zu
vernichten. Aggression wird meistens individuell und gesellschaftlich als
Normenverstoß bewertet . In
den
meisten Fällen ist eine aggressive Handlung nicht geplant,
entsteht aus einer emotionalen Situation heraus. Manche Definitionen setzten
voraus, dass eine Motivation zur aggressiven Handlung beim Aggressor vorhanden
ist, und dass gleichzeitig das Opfer die Handlung abwehren will. Diese
Einschränkungen erscheinen zweifelhaft, zum einen stehen oft kulturelle
Gegebenheiten und Machtverhältnisse einer Abwehr entgegen, zum andern beinhaltet
der Aggressionsbegriff in den meisten Definitionen auch die Aggression kann auch
gegen sich selbst („Autoaggression“) in Form von
Selbstverletzungsverhalten oder
Suizid.
Manchmal wird zwischen einem reinen Angriffsverhalten und einem
Verteidigungsverhalten unterschieden. Auch hier ist der Blickwinkel oft sehr
subjektiv, die Frage wer angefangen hat, lässt sich im Kinderstreit oft ebenso
schlecht klären, wie völkerrechtlich. Die Kränkungsschwelle der Opfer spielt bei
dieser Einteilung eine wesentliche Rolle. Oft entsteht Aggression nicht
aus Absicht, aber sie wird zugelassen, obwohl zumindest zu einem bestimmten
Zeitpunkt dem Aggressor andere Handlungsmöglichkeiten offenstanden, gegen die er
sich entschieden hat. Der Aggressor hat sich also bewusst entschieden die
Situation nicht zu verlassen, zu ignorieren, sondern sie eskalieren zu lassen.
Aggression, oder die Bereitschaft diese ungehemmt auszuleben, wird gelernt und
abgeschaut, von Medien wie Spielkameraden oder Eltern. Damit sind nicht nur auf
überschießenden Emotionen beruhende Fehleinschätzungen auslösend, sondern auch
Institutionen, die die Aggression legitimieren, manchmal sogar bewusst den
begünstigenden Erregungszustand helfen herbeizuführen und die Abwertung der
Opfer fördern. Aggression kann offen
(körperlich, verbal) oder verdeckt (phantasiert), sie kann
positiv (von der Kultur gebilligt) oder negativ (missbilligt) sein.
Die Verhaltensweisen müssen als gerichtet interpretiert werden
können (vom Beobachter, nicht vom Opfer und nicht vom
Täter).“ Unter Aggressivität wird eine relativ überdauernde Bereitschaft zu
aggressivem Verhalten im Sinne einer Persönlichkeitseigenschaft oder Disposition verstanden.
Die Definition, was als Aggression oder Gewalt angesehen wird wandelt sich von
Generation zu Generation. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt es als völlig
normal, dass Kinder von ihren Eltern oder Lehrern geschlagen wurden. Gewalt ist
kulturabhängig, in manchen Kulturen gelten noch heute Kinder und Frauen als
Eigentum. Der größere Teil der Menschheit lebt weiter unter Autokratischen oder
Diktatorischen Regimen, in denen staatliche Gewalt nicht juristisch kontrolliert
wird und oft Willkür und Korruption das gesellschaftliche Leben bestimmen. Auch
bei uns sind diese Zeiten nicht lange her. Eine bestimmte Form der Aggressivität
kann in einer gesellschaftlichen Umgebung als legitim und im Nachbarland als
illegitim angesehen werden. Je nach Interpretation kann sie sogar als
konstruktiv und angemessen bewertet werden. Es gibt keine weltweit
anerkannte Definition wo Gewalt und Aggression anfangen, wer dazu wann
berechtigt ist und auch keinen einheitlichen Moralkodex diesbezüglich. Meist
wird allerdings zwischen Aggression und Gewalt in der Familie oder durch andere
gesellschaftliche Gruppen unterschieden. Es gibt unterschiedliche
Arten von Aggression wie z.B. Beuteaggression, Eltern-Aggression,
Angstaggression usw.. Die WHO definiert Gewalt als den absichtlichen
Gebrauch von angedrohtem oder tatsächlichem körperlichem Zwang oder physischer
Macht gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder
Gemeinschaft, der entweder konkret oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu
Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung oder Deprivation führt.
Aggression gegen sich selbst in Form des Suizids ist in dieser Definition
bewusst enthalten. 1,6 Millionen Tote (laut WHO, ohne Kriege) weltweit
gehen jährlich auf Gewalttaten zurück (28,8 pro 100 000), die meisten auf individuelle Gewalt.
2/3 der Opfer sind Männer. Fast die Hälfte dieser Toten geht auf
Selbstmord zurück, ein Drittel waren Tötungsdelikte. Eine
viel größere Zahl von Menschen wird verletzt. 875 000 Kinder und Jugendliche
sind laut WHO 2002 durch Gewalt und Unfälle verstorben. Die Folgen von
Misshandlungen von Kindern verursachen noch Jahrzehnte Gesundheitsstörungen,
soziale Probleme und wirtschaftliche Probleme. Gewalt verursacht eine
Vielzahl von Gesundheitsstörungen und behindert die gesellschaftliche
Entwicklung, verursacht weltweit hohe Kosten. Gewaltbereitschaft ist änderbar.
Zitat Nelson Mandela: "Gewaltbereitschaft wird von einer Generation an die
nächste weitervererbt, man lernt von der Gewalt der Vorväter, Opfer lernen von
ihren Peinigern und die Gewalt produzierenden gesellschaftlichen Verhältnisse
bleiben ungehindert bestehen."
Menschliche Aggression ist nur multifaktoriell
verstehbar. Politische, sozioökonomische, kulturelle, familiäre Faktoren
spielen ebenso eine Rolle wie medizinische und psychologische Faktoren. Bei
weitem nicht jede Aggression hat überwiegend psychologische oder
psychopathologische Hintergründe. Solche psychopathologischen Hintergründe gibt
es aber sehr wohl bei einer Vielzahl von Gewalttaten und aggressiven
Verhaltensweisen. Sie spielen eine Rolle bei ADHS, Antisozialer und Borderline
Personönlichkeitsstörung, Substanzmissbrauch, und auch bei Psychosen
(Schizophrenie, wahnhafte Störungen, Manie,..). Gewaltbereitschaft ist erblich,
Familienstudien und Zwillingsuntersuchungen fanden eine Konkordanz von 44%–72%.
Bei manchen Menschen besteht eine Neigung zu wiederholten tätlichen
Aggressionen, manchmal ist diese Neigung Folge einer
neurobiologisch begründeten
Anfälligkeit für solche Taten. Man unterteilt dabei in ein Versagen der
“top-down” Kontrollsysteme in der präfrontalen Hirnrinde die aggressive Taten
moduliert, die durch Ärger auslösende Reize getriggert sind. Ein
Ungleichgewicht zwischen präfrontalen regulierenden Einflüssen und einer
Überreagibilität der Amygdala und anderer limbischer Regionen die die affektive
Komponente von Reizen bewerten scheint eine Rolle dabei zu spielen. Eine
ungenügende “top-down- Kontrolle” scheint auf einen Serotionmangel
zurückzugehen, exzessive katecholaminerge Stimulation, und subcortikale
Ungleichgewichte der glutamatergen/gabaminergen System tragen ebenfalls zur
aggressiven Verhaltensfehlregulation bei. Zwischenzeitlich wurden auch
Kandidatengene gefunden, dabei sowohl solche die Einfluss auf den
Serotoninstoffwechsel als auch solche die Einfluss auf den
Katecholaminstoffwechsel nehmen. Hormone nehmen darüber hinaus einen
entscheidenden Einfluss auf die Aggressivität. Aggressivität ist männlich, wird
wesentlich vom Testosteronspiegel mitbestimmt. Aggression hat zudem
entwicklungsgeschichtliche Wurzeln auch Tiere haben einen Aggressions--Instinkt,
Menschen zählen dabei zu den Raubtieren, deren Zähmung durch die Kultur noch
nicht abgeschlossen ist. Aus der Neurotransmitterhypothese ergeben
sich auch therapeutische Konsequenzen für die Behandlung der
Aggressionsneigung. Antikonvulsiva vermindern die limbische Überreizbarkeit,
SSRI verbessern die präfrontalen Hemmmechanismen, atypische Neuroleptika
vermindern die subkortikale dopaminerge Stimulation und verbessern die
präfrontalen Hemmmechanismen, Stimulantien verbessern bei ADHS die präfrontalen
Hemmmechanismen. Voraussetzung für einen Einsatz ist aber, dass eine solche
Störung auch tatsächlich vorliegt. Stimulantien können ansonsten durch die
Antriebssteigerung auch aggressives Verhalten auslösen, auch die
Antriebssteigerung bei SSRI kann aggressives Verhalten oder solche
Verhaltensweisen begünstigende Manien auslösen. Zusätzlich zu berücksichtigen
sind die sonstigen Nebenwirkungen der Substanzen, die den Einsatz aus
individuellen Gründen einschränken können. Dass aber Medikamente beispielsweise
in der Behandlung von Aggressivität bei Psychosen oder Aggressivität im Rahmen
eines ADHS indiziert sind ist ebenso unzweifelhaft wie der daraus resultierende
Behandlungserfolg belegt ist. Medikamente sind dabei selten alleine die
ausreichende Behandlung der Aggression. Dabei ist allerdings auch davon
auszugehen, dass eine Veränderung des Verhaltens durch angemessenere konsequente
Erziehung, Psychotherapie etc. ebenfalls zu einer Veränderung der
Neurotransmittersysteme führt.
Wasmann und Flynn 1962 wiesen bei Katzen durch
elektrische Stimulation im Hypothalamus nach, dass für
unterschiedlichen Arten von Aggression unterschiedliche
Hypothalamusareale verantwortlich sind: Die Stimulation des lateralen
Hypothalamus hatte Beuteaggression, die zielgerichtet, ruhig und
selektiv ist zur Folge. Die Stimulation des medialen Hypothalamus
führte zur affektiven Aggression. Die Stimulation des dorsalen
Hypothalamus hat eine Flucht-Reaktion zur Folge. Weatley 1944 fand,
dass Katzen bei Läsionen im medialen und dorsalen Hypothalamus extrem aggressive
Verhaltensweisen zeigten.
Der dorsale und laterale Hypothalamus hemmen sich in ihrer Funktion gegenseitig. Kommt es zu
Läsionen im dorsalen Hypothalamus wird z.B. die Beuteaggression
des lateralen Hypothalamus in seiner Funktion extremisiert. Auch die
Transmittersystemen sollen differentielle Wirkung bzgl. der
Aggression haben. Serotonin = affektive Aggression, Dopamin =
spontane innerartliche Aggression Noradrenalin =
furchtinduzierende wütende Aggression. Neuerdings wird
anhand von Tierversuchen an Knockoutmäusen vermutet, dass NO
über eine Regulation des zentralen 5-HT Systems eine Rolle bei
der Aggressivität spielt. NO scheint dabei eine wichtige
modulatorische Rolle im serotonergen System, besonders an der
5-HT1A und 5-HT1B postsynaptischen Rezeptorfunktion zu spielen. Bei
Abwesenheit von NO kommt es zu einer Zunahme von impulsivem und
aggressivem Verhalten durch Veränderungen im serotonergen
Rückkoppelungen. Chiavegatto et al. PNAS u January 30, 2001.
98/3, 1281. Schädigungen insbesondere der linken
Orbitofrontalregion scheinen nach PET- Untersuchungen Hirnverletzter
für die mangelnde Impulskontrolle und Aggressivität mancher
Schädelhirnverletzter Patienten verantwortlich zu sein. Temporalhirnschädigungen
können ebenfalls Gewalttaten bedingen, selten auch einmal bei Menschen, die an
einer Temporallappenepilepsie leiden.
Verletzungen in anderen Hirnregionen führen nicht zu
vergleichbaren Störungen. Aggressionen werden gelernt wie
andere komplexe Verhaltensweisen und sie können auch
wieder verlernt bzw. gehemmt werden. Dabei spielt das Lernen am
Erfolg eine Rolle, d. h. was genügend oft zu einem Erfolg
führt, wird behalten. Noch wichtiger ist das Lernen am Modell:
Man lernt Verhalten, das man bei anderen wahrnimmt. Das bedeutet aber
nicht immer, dass man das Gelernte auch im offenen Verhalten zeigt.
So wissen viele Menschen relativ gut, wie man einen Bankraub
durchführen kann, ohne je einen zu begehen. Das Gelernte bleibt
in solchen Fällen latent. Das Lernen am Modell steht seit 1963
(Bandura und Walters) in einem Brennpunkt psychologischer
Aggressionsforschung. Seine Relevanz zeigt sich nicht zuletzt bei
Untersuchungen der Wirkungen von Gewaltdarstellungen in Massenmedien
(Übersicht in Selg, Mees und Berg 1997): Sie steigern bei
moralisch noch ungefestigten Menschen wahrscheinlich die
Aggressionsbereitschaften; zur offenen Aggression tendieren vor allem
solche Kinder und Jugendliche, die neben dieser fiktionalen Gewalt in
ihrer Herkunftsfamilie direkte Gewalt erfahren.
http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2000/3/agresssion.html
Die Mitverursachung von Aggressivität durch
psychopathologische Auffälligkeiten ändert nur bedingt- und immer nur nach
Prüfung des Einzelfalles- etwas an der moralischen oder juristischen Dimension
der Bewertung von aggressiven Taten. Da inzwischen allerdings in funktionellen
Kernspintomographien Emotionen und Entscheidungsprozesse immer besser
darstellbar werden, gibt es auch Denkmodelle, diese Untersuchungsverfahren zur
juristischen Beurteilung von Straftaten zu nutzen. Dies gilt neben der
Beurteilung der eventuellen
Schuldunfähigkeit
vor allem für die Beurteilung der Kriminalitätsprognose von Gewalttätern und
Sexualtätern. Bis diese Methoden diesbezüglich tauglich für den Routineeinsatz
sind vergehen aber sicher noch einige Jahre.
In kulturvergleichenden Studien wurde herausgefunden, dass in einer
Gesellschaft, in der Gewalt als Mittel zur Erreichung bestimmter
Ziele legitimiert wird, die Wahrscheinlichkeit persönlicher
Gewalt steigt. Pagelow (1984) betont in diesem Zusammenhang, dass
diese Legitimierung im Prinzip immer nur für männliche
Gewaltanwendungen gilt und auch bei heutigen Medienanalysen genügend
Beispiele für legitime Anwendung von Gewalt durch Männer zu
finden sind. Angesprochen müssen jedoch an dieser Stelle auch
die zunehmenden gewaltablehnenden Normen in unserer Gesellschaft
werden. Daher können die modernen westlichen Staaten als
ambivalent bezüglich ihrer Normsetzung zu Gewalt bezeichnet
werden. Selg, H., Mees, U., & Berg, D. (1988). Psychologie der
Aggressivität. S. 26-46).Göttingen: Hogrefe,
Passive
Aggression Die Person begegnet emotionalen
Konflikten oder inneren oder äußeren Belastungsfaktoren,
indem sie indirekt oder unbewusst Aggressionen gegen andere
ausdrückt. Es besteht eine Fassade aus offener Zustimmung,
hinter der sich Widerstand, Arger oder Feindseligkeit verbirgt.
Passive Aggression tritt oft als Reaktion auf Forderungen nach
selbständigem Handeln oder Leistungserfüllung auf oder auf
einen Mangel an Befriedigung von Abhängigkeitswünschen hin.
Sie kann bei Personen in untergeordneten Positionen jedoch adaptiv
(Anpassungsmechanismus) sein, die keine andere Möglichkeit
haben, Selbstbewusstsein offener auszudrücken.
Aggression,
allgemein: Die
Begriffe Aggression und Gewalt werden häufig synonym verwendet.
Doch umfasst der Begriff Aggression ein Bündel unterschiedlicher
Verhaltensweisen, wie Selbstbehauptung, Durchsetzung eigener
Interessen und Gewalt. Es lassen sich also zwei Klassifikationstypen
unterscheiden: Das ist diejenige, die unter Aggression jede
gerichtete, offensive Aktivität verstanden wissen will und der
zweite Typ, der nur solche Verhaltensweisen dazu rechnet, die als
Gewaltanwendungen zu Schädigungen und Beeinträchtigungen
von Menschen oder Sachen führen und meist negativ bewertet
werden. Ein wichtiges Merkmal, das nur der Aggression eigen ist, und
welches sich begünstigend auf dieses Verhalten auswirkt, ist
dass Aggression auch wirksam sein kann, wenn keiner mitmacht. Um
eigene Vorteile zu erzielen, kann man verletzen und zerstören,
ohne Rücksicht auf das Opfer. Dies bringt dann auch zumindest
kurzfristig Erfolg für den Angreifer. Für aggressive
Kinder ist es typisch, dass sie nur die kurzfristigen positiven
Konsequenzen ihres Handelns vor Augen haben. Sie sehen nicht die
nachfolgende Bestrafung oder den möglichen Verlust einer
Beziehung. Aggressives Verhalten wird vor allem auch dann eingesetzt,
wenn alternative Handlungsmöglichkeiten fehlen, oder weil es zu
gewünschten Ergebnissen führt, die mit nichtaggressiven
Mitteln nicht so leicht erzielt werden können.
Störungen,
die mit einer ausgeprägten Aggressivität bei Kindern
einhergehen, zählen zu den stabilsten Merkmalen im menschlichen
Leben. Über 40 % der Kinder, die heftig und
situationsübergreifend - also nicht nur zu Hause, sondern auch
im Kindergarten oder Schule, im freien Spielverhalten mit
Gleichaltrigen - solche Verhaltensweisen zeigen, behalten diese
Schwierigkeiten bis in das Erwachsenenalter hinein. Umgekehrt hat
nahezu jedes gewaltsame, impulsive Verhalten im Erwachsenenalter
durchgehend diese Störung schon im Kindesalter gezeigt. Die
meisten Menschen bauen im Laufe der Kindheit und Jugend innere
Barrieren auf, die sie davon abhalten, andere anzugreifen. So werden
aggressive Handlungen beispielsweise gebremst durch:
moralische
Grundsätze und Wertvorstellungen;
das
Akzeptieren bestimmter Regeln für ein soziales Miteinander;
Einfühlungsvermögen
in andere Personen (Empathie);
sozial akzeptierte
Formen aggressiven Verhaltens
Aggressives Verhalten wird
ausgeführt wenn:
es
Erfolgsaussichten verspricht,
es
nicht durch Strafandrohungen oder moralische Bedenken gehemmt wird,
vorangehende
Frustrationen Ärger auslösen,
aggressive
Hinweisreize vorhanden sind,
es durch
aggressives Verhalten anderer angeregt wird.
Bei der antisozialen
bzw. psychopathischen Persönlichkeitsstörung mit ihrer
habituellen Neigung zu Delikten und Devianz entstehen
Impulshandlungen meist auf dem Boden von Kränkungen oder
Frustrationen, aus einer gereizten Gestimmtheit heraus. Bei diesen
oft auch haltlosen, von keinen weiterreichenden Zielen oder
Perspektiven gelenkten Individuen werden den aufsteigenden
Handlungsantrieben nur wenig Widerstand bzw. wenige Kontrollversuche
entgegengesetzt, so dass sich die Impulse weitgehend ungehemmt nach
außen, gegen andere entladen. Hemmungen entstehen gewöhnlich
entweder aus der Angst vor Bestrafung oder aus mitmenschlichen
Regungen, also aus Empathie heraus, Gefühlsqualitäten, über
die Psychopathen per definitionem wenig oder gar nicht verfügen.
Bereits die Sprache gibt Hinweise auf die Aggressivität.
Aggressive Sprache und sprachlicher Ausdruck im Stress ist einfach.
Aggressive Menschen benutzen Wörter die Urteile abgeben
gut oder schlecht sie bewerten insgesamt mehr als andere Menschen,
sind emotionaler, und persönlicher, sprechen mehr über
einzelne Menschen. Untersuchungen von Hirnläsionen
zeigen, dass aggressives Verhalten und Aggressionsdurchbrüche
bei Schädigungen der orbitofrontalen Hirnrinde und des vorderen
Gyrus cinguli besonders häufig sind. Der vordere Gyrus cinguli
spielt generell eine große Rolle bei der Verbindung zwischen
Denken und Emotionen. Der hintere Gyrus cinguli spielt eine Rolle bei
der Verarbeitung von Angststimuli, von dort aus gibt es direkte
Verbindungen zum Hippocampus, dem anterioren Gyrus cinguli, dem
parahippocampalen Gyrus und temporalen Regionen. Wesentlich in der
Entstehung von Aggressionen scheint dabei eine Störung des
Serotoninstoffwechsels zu sein. Es wird davon ausgegangen, dass
hemmende Neurone hier in ihrer Funktion beeinträchtigt sind.
(New et al Arch. Gen Psychiatry; 59;2002;621 ff)
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Die
häufigsten Umfeldeinwirkungen, die bei (behandelten) Kindern
mit aggressiven Verhalten häufiger vorkommen: Nach
Fritz Poustka, Impulsive Gewalt- und Aggressionsbereitschaft bei
Kindern und Jugendlichen
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Kategorie
der abnormen Situation
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Häufigkeit
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Mangel an Wärme
in der Eltern-Kind-Beziehung
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47%
|
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Feindliche
Ablehnung, Sündenbockzuweisung gegenüber dem Kind
|
27%
|
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Körperliche
Kindesmisshandlung
|
9%
|
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Unzureichende
elterliche Aufsicht und Steuerung
|
39%
|
|
Erziehung, die eine
unzureichende Erfahrung vermittelt
|
21%
|
|
Feindliche
Ablehnung oder Sündenbockzuweisung durch Lehrer oder
Ausbilder
|
18%
|
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Allgemeine Unruhe
in der Schule bzw. Arbeitssituation
|
13%
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Jungen
die viel Hohe Hyperaktivität und hohes oppositionelles
Trotzverhalten im Kindergarten zeigen, sind insbesondere dann später
noch aggressiv, wenn sie sehr junge (Schwangerschaft im Teenagealter)
und wenig gebildete Mütter haben (in Kombination fast 10- fach
erhöhtes Risiko) .(Arch
Gen Psychiatry. 2001;58:389-394), Nachbarschaft,
Umwelt und die Entwicklung der Kinder: zwei
große amerikanische Studien zeigen, dass allein durch einen
Umzug in eine bessere Nachbarschaft die Kriminalitätsrarte von
Kindern und Jugendlichen um 40% sinkt. Auch der Schulerfolg hängt
wesentlich von der Gegend ab, in der ein Kind aufwächst. Auch
die Beschäftigungsaussichten der Erwachsenen hängen
offensichtlich wesentlich vom Wohnumfeld ab. Dieser Effekt wird
offensichtlich durch zusätzliche psychologische Unterstützung
wesentlich erhöht. Auch die Aggressivität von Eltern
gegenüber ihren Kindern scheint vom Wohnumfeld mitbestimmt zu
sein. Es wird davon ausgegangen, dass diese Aggressivität
vom Sicherheitsgefühl der Betroffenen abhängt.
American
Sociological Review in October 1999.
Aggression am
Arbeitsplatz - die Regel
Aggression am
Arbeitsplatz findet zurecht immer mehr Interesse. Der Berufsverband
der Amerikanischen Psychologen widmet in seiner Zeitschrift und
Homepage aktuell mehrere Artikel (Monitor on
Psychology, Volume 32, No. 7 July/August 2001. APA
Home Page) diesem
Thema. Das Ausmaß des Problems wird bei weitem unterschätzt.
Konzepte beleuchten nur einen sehr einseitigen
Teil des Problems und das meist erst dann, wenn das Problem kaum mehr
lösbar ist. Das erschreckende Ausmaß der Aggression am
Arbeitsplatz. Nach einer neuen amerikanischen Telefonumfrage bei
1305 amerikanischen Angestellten führt Stress an jedem 10.
Arbeitsplatz zu körperlicher Gewalt. Die Hälfte der
Befragten gab an, dass Anschreien und Beschimpfungen an deren
Arbeitsplatz üblich sind. Über ein Viertel gab an, dass
dies soweit gegangen sei, dass ihnen die Tränen gekommen sind.
Bei einer anderen Befragung gab immerhin ein Drittel von 1500
befragten Arbeitnehmern an, dass sie bewusst ihre Arbeitsleistung
wegen empfundener Demütigungen reduziert haben, über die
Hälfte sagte, dass sie Zeit bei der Arbeit verloren haben, weil
sie besorgt über Angriffe gegen sich waren. 1996, gab es
an amerikanischen Arbeitsplätzen mehr als 18500 nicht tödliche
Angriffe, 1998 mehr als 700 Morde am Arbeitsplatz. 5-10% der
Morde und 8-10% der nicht tödlichen Angriffe wurden von Kollegen
begangen. Folgenreiche tätliche Auseinandersetzungen lassen sich
leicht dokumentieren, Anschreien und Beschimpfungen entziehen sich
den Statistiken. Die Kosten für die Firmen werden in den
USA auf 6,4 bis 36 Milliarden Dollar pro Jahr durch
Produktivitätsverlust, Imageverlust, Versicherungen und
vermehrte Sicherheitsbemühungen geschätzt. Nicht immer
ist Aggression durch blinde Zerstörung offensichtlich- Wie das
Problem sich zeigen kann. Die Schreibtischwut, kontraproduktives
oder auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz äußert
sich als Unhöflichkeit, verdeckte Aggression, offene Gewalt, und
Feindseligkeit. Von der bewussten Inkaufnahme von materiellen
Nachteilen für die Firma, Unterlassung als eine Art Genugtuung
oder Wiedergutmachung bis zur mutwilligen Zerstörung von
Arbeitsgeräten oder Diebstahl reicht oft das
"Entschädigungsverhalten" von sich gedemütigt
fühlenden Angestellten. Da lässt man schon mal den Motor
ohne Öl heiß laufen, bis er überhitzt und zu Schrott
wird, oder vergisst die Datensicherung in der Hoffung auf böse
Folgen. Nur selten ist die Klärung der
Schuldfrage die Lösung. Besonders anfällig für
kontraproduktives oder auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz
sind Menschen, die von vorneherein von ihrer Persönlichkeit her
feindselig, zynisch und misstrauisch sind, dazu neigen anderen die
Schuld zu geben, und sich besonders häufig als Opfer fühlen.
Nicht selten sind also die gewohnheitsmäßigen "Opfer"
wesentliche Verursacher. Oft ohne dies nach zahlreichen
Wiederholungen selbst zu erkennen. Nicht selten konstellieren sie
ohne es zu wollen oder zu erkennen, die Ungerechtigkeiten, deren
Opfer sie werden. Aggressive Handlungen entstehen meist auf dem Boden
von Kränkungen oder Frustrationen und aus einer gereizten
Gestimmtheit heraus, fehlt Einfühlungsvermögen und eine
übergeordnete Perspektive ist es oft in Sekunden entschieden. Je
empfindlicher und kränkbarer ein Mensch ist, umso größer
sein Risiko zu Gewalt. Sie erscheint im Augenblick dann manchmal als
die einzige Reaktionsmöglichkeit - je mehr man sich in die Enge
getrieben fühlt umso ausschließlicher. Amerikanische
Firmen investieren inzwischen viel Geld, solche Bewerber rechtzeitig
zu erkennen. Dabei wird in psychologischen Test versucht bei
allgemeinen Themen die entsprechenden Einstellungen der Bewerber
herauszufiltern. Dies aus der Erfahrung, dass gerade die
misstrauischen unter den Bewerbern, die Absicht direkter Fragen zu
ihren Einstellungen schnell durchschauen. Hilfe für die
Betroffenen wird hier meist erst nach dem schmerzlichen Erkennen der
eigenen Anteile möglich. Nicht selten erst nach Verlust des
Arbeitsplatzes. Entscheidend ist nicht nur die Persönlichkeit
des Arbeitnehmers, sondern auch die Tatsache, wie er mit seinen
Schwächen oder Stärken zu seiner betrieblichen Position
passt. Nicht jeder ist beispielsweise gerne verantwortlich und
selbstbestimmt. Für Menschen die im Gegensatz zu den o.g. dazu
neigen sich immer selbst die Schuld an jedem Misslingen zu geben,
kann es eine große Erleichterung sein in 2. Reihe zu stehen. In
der Position des Verantwortlichen fühlen sie sich ständig
überfordert und werden häufiger krank.
Kontraproduktives oder auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz
wird auch durch Stress wie überfüllte Arbeitsräume,
Lärm, mangelnde reale Pausen und Überforderung begünstigt.
Immerhin die Hälfte der Arbeitnehmer gab an, regelmäßig
die Mittagspause durcharbeiten zu müssen. Alles was zu negativen
Emotionen wie Langeweile, Angst oder einem Überforderungsgefühl
führt, kann den Kreislauf der Aggression in Gang setzen. Die
Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist nur eine von vielen
Möglichkeiten die Situation zu verbessern. Wellness-Programme am
Arbeitsplatz, Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls
können teilweise Abhilfe schaffen. Kurse im Umgang mit Ärger
und Aggression, Hilfe dabei weniger negative Emotionen und wenn dann
mit gegenseitigem Respekt zu zeigen und überschaubare und
überprüfbare Möglichkeiten des Aufstiegs können
helfen, dass tatsächlich weniger negative Emotionen am
Arbeitsplatz auftauchen. Stress ist allerdings nur ein Auslöser
von Aggression und kontraproduktivem Verhalten am Arbeitsplatz.
Menschen tragen auch ihre ganz persönlichen Probleme an den
Arbeitsplatz, der nicht selten Austragungsort für anderen Orts
entstandene Konflikte ist. Sicher ist, dass die Arbeitswelt
noch viel Bedarf an psychologischer Unterstützung hat. Bei
nachprüfbaren und gesichert erfolgreichen Programmen könnte
hier so mancher profitabler Arbeitsplatz im Dienste des guten
Betriebsklimas entstehen. Fazit: Aggression findet das
größte öffentliche Interesse, wenn sie von fremden
"bösen Männern" ausgeht. Dies obwohl diese am
Aggressionsproblem der Gesellschaft den geringsten Anteil haben. Die
Täter haben hier soziologische Außenseiterposition, sie
sind als schlechtes Beispiel von öffentlichem und politischem
Nutzen, an dem jeder zeigen kann, dass er anders und insbesondere
friedlich und konsequent gegen Gewalt ist. Dieses in den
Vordergrundstellen von Einzeltaten verschleiert aber nicht zuletzt
die wirklichen Aggressionsprobleme. Vielleicht auch etwas gewollt,
denn "Biss" mit einem Schuss Aggression unter Beachtung des
Rahmens (oder der Heimlichkeit) ist in unserer Zeit besonders in der
Arbeitswelt gefordert. Umfasst doch der Begriff Aggression ein Bündel
unterschiedlicher Verhaltensweisen, auch im Dienste der
Selbstbehauptung und der Durchsetzung eigener Interessen im gewollten
Konkurrenzkampf. Schädliche Aggression scheint hier also eine
Unfall oder eine Verletzung der Spielregeln in einem durchaus gewollt
auch riskanten Spiel zu sein. Der Hauptteil der Gewalt (auch der
tödlichen Gewalt) in unserer Gesellschaft spielt sich in den
Familien, der Verwandtschaft und am Arbeitsplatz ab. Aggressionen
durch Kunden oder Patienten finden erst in neuerer Zeit das
Interesse der Medien. Hier sollte nur um die Aggression unter
Kollegen gehen. Ein Thema das weiteres Interesse verdient..
siehe auch unter
Amok,
Abschreckung als Methode gegen Jugendgewalt -und Jugendkriminalität
Emotionalität
Emotionales Klima Empathie
Gewaltbereitschaft
Jugendgewalt und psychische Krankheit
Mobbing |
- Michele L. Ybarra, et al. Linkages Between Internet and Other Media Violence
With Seriously Violent Behavior by Youth,
PEDIATRICS Vol. 122 No. 5 November 2008, pp. 929-937
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(2.37Mb)
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Weitere Webseiten zu Gewalt
und Aggression:
Mobbingberatungsstelle
Hannover Kindesmissbrauch
und Vernachlässigung Child
Abuse Prevention Network Great
Lakes Area Regional Resource Center: Early Prevention of Violence
Database International
Society for Prevention of Child Abuse and Neglect Minnesota
Center Against
Violence and Abuse Office
of the United Nations High Commissioner for Human Rights: Convention
on the Rights of the Child United
Nations Children’s Fund Innocenti Research Centre
und http://www.unicef-icdc.org
Jugendgewalt Center
for the Prevention of School Violence Center
for the Study and Prevention of Violence Inter-American
Development Bank: Violence Prevention
National Center for Injury Prevention and Control
National
Criminal Justice Reference Service Partnerships
Against Violence Network TMR
Network Project: Nature and Prevention of Bullying United
Nations Crime and Justice Information Network Gewalt
gegen Frauen Global
Alliance Against Traffic in Women International
Center for Research on Women National Sexual Violence Resource Center
Network
of East-West Women Office
of the United Nations High Commissioner for Human Rights: Women’s
Rights are Human Rights Action
and Information Network for the Bodily Integrity of Women
United Nations
Development Fund for Women Women
Against Violence Europe Gewalt gegen Alte Action
on Elder Abuse http://www.elderabuse.org.uk Canadian
Network for the Prevention of Elder Abuse HelpAge
International International
Network for the Prevention of Elder Abuse National
Center on Elder Abuse National
Committee for the Prevention of Elder Abuse
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wurde unter Verwendung neuester Literatur erstellt. Insbesondere
dem ICD 10, dem DSM IV, AMDP- Manual, Leitlinien der
Fachgesellschaften, Lehrbuch VT von J.Mragraf, Lehrbuch der
analytischen Therapie von Thomä und Kächele, Lexika wie
dem Pschyrembel, verschiedene Neurologie- und
Psychiatrielehrbücher, Literatur aus dem Web, außerdem
einer Vielzahl von Fachartikeln aktueller Zeitschriften der
letzten 10Jahre.Nicht alle (insbesondere kleinere) Zitate sind kenntlich
gemacht. Verständlicherweise konnte durch Verwendung
verschiedener Quellen eine Mischung aus den unterschiedlichen
Zitaten nicht immer vermieden werden. Soweit möglich
wird dies angezeigt. Nicht alles ist auf Anhieb
laienverständlich, da ich die Zusammenstellung auch für
mich selbst nutze, musste hier ein Kompromiss zwischen
Verständlichkeit und medizinischer und psychologischer
Exaktheit gefunden werden. Falls sich jemand falsch oder in zu
großem Umfang zitiert findet- bitte eine E-Mail
schicken. KM 19.4.2000 Siehe auch die ergänzenden Hinweise
unten auf dieser Seite. Selbstverständlich wird das Glossar regelmäßig
aktualisiert werden. Bitte beachten Sie, diese Webseite ersetzt
keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier
versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der
medizinischen Forschung auch für interessierte Laien zu
geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht
möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der
medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist.
Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch
als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen
inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie
bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei
Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen
auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher
Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen
Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können
nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung wo
dies nicht der Fall ist bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer
Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die
hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren
individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für
einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen
schaden. Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen
unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier
dargestellt woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen
mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung
geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu
halten).. Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei
zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche
Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der
Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder
internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen
der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall
möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien,
zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche
Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer
Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig.
Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut.
Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht
aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder
diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist
hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in
der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe
davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für
Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre
Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten
Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein,
werden Sie gebeten auch die Hauptseite
aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen
Ärztekammern. Bitte lesen sie auch den
Beipackzettel
der Homepage und das Vorwort. Jeder Nutzer ist für die
Verwendung der hier gewonnenen Informationen selbst verantwortlich,
es handelt sich definitiv um keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Es
wird keinerlei Haftung weder für die hier angebotenen
Informationen noch für die in den Links angebotenen
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(oder nicht mehr) seriös sind, teilen Sie mir dies bitte mit,
damit ich diese löschen kann. Der Autor übernimmt keinerlei
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